von Techniker Krankenkasse und Handelsblatt zeigt: die Digitalisierung bringt gerade den Patienten große Vorteile. Große Einigkeit herrscht aber auch bei dem Punkt, dass der Gesundheitssektor hier noch einiges nachzuholen hat, bis die Vorteile einer Digitalisierung auch wirklich genutzt werden können: 73 Prozent der Befragten sehen, dass das Gesundheitswesen anderen Bereichen noch deutlich hinterherhinkt.

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So vielfältig wie das Gesundheitswesen selbt: Die digitale Zukunft. Quelle: pixabay.com via pexels.com

So vielfältig wie das Gesundheitswesen selbst: Die digitale Zukunft. Quelle: pixabay.com via pexels.com[/caption]

Health-i Initiative: Digitalisierung des Gesundheitswesens voranbringen


Befragt wurden 60 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien, die im Rahmen der Health-i Initiative von Techniker Krankenkasse und Handelsblatt ein Expertenboard bilden. Ziel der Initiative ist es, Ideen zu entwickeln, die das Gesundheitswesen zukunftsfähig machen.

Die Gewinner und Verlierer


Mehr als 83 Prozent der befragten Experten sehen die Patienten als Hauptprofiteure der Digitalisierung, noch vor Kliniken (64 Prozent) und niedergelassenen Ärzten (48 Prozent).Wirkliche Verlierer der Digitalisierung können die Experten nicht ausmachen. 32 Prozent sehen am ehesten negative Auswirkungen für Apotheken, wobei die Teilnehmer der Umfrage am ehesten klassische Apotheken im Sinn haben dürften. Online- und Versandapotheken sehen sie auf Grund der technischen Fortentwicklung eher im Vorteil.

Apple, Google und Facebook: Die künftigen Player der Digitalisierung?


77 Prozent der Befragten glauben, dass in 10 Jahren Unternehmen eine wichtige Stellung im Gesundheitsmarkt einnehmen werden, die heute noch in ganz anderen Sektoren bekannt sind. Die Rede ist von Apple, Google oder Facebook. Dabei wird Technologiekonzernen wie Apple oder Samsung die größte Chance eingeräumt, hier eine Rolle zu spielen.

Bremsen der Digitalisierung


Wenn es um die Bremser der Digitalisierung im Gesundheitswesen geht, sind sich die Experten ebenfalls einig: Auf Platz eins rangiert nach Einschätzungen der Experten die Angst der Deutschen die Angst vor Veränderung, gefolgt vom ‚Silodenken‘ der einzelnen Berufsgruppen. Auf Platz drei sehen die Fachleute das Fehlen klarer rechtlicher Rahmenbedingungen in Sachen Datenschutz.

Das im Dezember 2015 verabschiedete
sieht keiner der Experten als das richtige Gesetz an, um das Thema in Deutschland schnell und effektiv voranzubringen. 40 Prozent sehen es aber zumindest als Schritt in die richtige Richtung, während 27 Prozent finden, dass damit die Chance vertan wurde, Deutschland bei E-Health international vorn mitspielen zu lassen.

Elektronische Versichertenakte & Co: Digitalisierung in der Praxis


Die Digitalisierung des Gesundheitswesens kann für jedes Unternehmen, jede Krankenkasse und jeden Dienstleister anders aussehen. Bei FRANKENRASTER haben wir schon ganz unterschiedliche Projekte umgesetzt, an denen ganz praktisch deutlich wird, welche Vorteile die Digitalisierung in diesem Bereich mit sich bringt.

Einige ausgewählte Projekte finden Sie hier:











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