Mehrere Kommunen haben im Rahmen eines Modellprojekts Teile ihrer Verwaltung digitalisiert. Dabei ist unter anderem ein interaktives ‚Kochbuch‘ entstanden, das die Erfahrungen der Teilnehmer enthält, aber auch andere Kommunen einlädt, sich aktiv mit ihren Erfahrungen einzubringen.

Die insgesamt acht Modellkommunen wurden nach zwei Teilnahmewettbewerben von den Projektpartnern ausgewählt. Die Entwicklung der Anwendung von E-Government sollte verstärkt in der Fläche unterstützt werden, deshalb bestand eine Obergrenze von 300 000 Einwohner für teilnahmeberechtigte Städte. Weiterhin sollten drei Landkreisverwaltungen ausgewählt werden.

Die Modellkommunen sind:




















Neun Projekte konnten bereits abgeschlossen werden, die anderen werden noch umgesetzt. Eine vollständige Realisierung der Konzepte war auch in der Projektidee nicht vorgesehen. Neben dem direkten Projektfortschritt sind für die Modellkommunen Faktoren wie Schaffung einer größeren Akzeptanz für E-Government, Stärkung der Veränderungsfähigkeit, Kompetenzaufbau sowie Sensibilisierung von Kooperationspartnern wichtig.

Erkenntnis: Kommunikation und Akzeptanz stärken


Eine wesentliche Erkenntnis aus dem Modellvorhaben bestand darin, dass für das kommunale E-Government weniger die rechtlichen Rahmenbedingungen entscheidend sind, sondern eher organisatorische Fragen. Auf Probleme in der internen Kommunikation und der Mitarbeiterakzeptanz verweisen die Modellkommunen am häufigsten bei der Benennung von Hürden für eine erfolgreiche Digitalisierung der Verwaltungsarbeit. Weitere Schwierigkeiten liegen in einer nicht ausreichenden Kooperation der Verwaltungen untereinander, in den Kosten und in einem unterschätzten Zeit- und Arbeitsaufwand für Digitalisierungsvorhaben. Alle Modellkommunen wünschen sich eine stärkere Unterstützung durch Bund und Länder z. B. mit einem Angebot an Basisdiensten oder eine stärkere Standardsetzung insbesondere bei Schnittstellen zwischen IT-Systemen. Einig waren sich die Modellkommunen, dass Kooperation - interkommunal und ebenenübergreifend - ein wesentliches Erfolgskriterium für die Digitalisierung der Verwaltung ist.

E-Government: Ergebnisse lesen und Erfahrungen austauschen


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